Archiv für April 2007

my spoon is too big

Der ganze Tag war Herumlungern und Salatessen (gut, das nicht den ganzen); Die Sonne scheint zwar anderswo, aber auch ein bisschen Wind ist nicht zu verachten und Conni hat den Tag gerettet.

Es scheint als könne man auch über ICQ anständige Gespräche führen – die Welt ist doch noch nicht ganz durchgedreht, würde jetzt jemand sagen, der nicht so progressiv eingestellt ist wie ich (und über den Wert des Wortes „progressiv“ lässt sich ja auch schon streiten).

Sehnsucht klopft noch immer recht oft an – die unerreichbaren Dinge sind die grausamsten. Dabei dachte ich es würde leichter, seit ich das weiß.

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Zu kryptisch? So einfach mache ich mich nicht zu Glas. ^^

things we lost and found in niederöblarn

Großartig. Ich wüsste gar nicht was ich mehr zu sagen hätte. Gerade aus Niederöblarn heimgekehrt – in zwei Staus geraten, auf Brücken durch die Berge im heißen Asphalt gewartet und später fast zwei Stunden von Auhof in den Ersten gebraucht – irgendwie will ich zurück. ich hatte viele Höhen und viele Tiefen, trotzdem: Eine Woche von Menschen umgeben zu sein, die alle so verschiedenen Richtungen und Wesen haben und trotzdem eine gemeinsame Motivation zur Progressivität anfeuern – das gibt es zu selten.


Wenn der Vortrag beginnt scribblen die Grafiker, träumen die Fotografen und die Multimedianer – wie ich, obwohl ich ersteres tat – tun irgendwas dazwischen.

Danach stürmt man raus in die Sonne, bestreitet stundenlange Badmintonmaches oder lässt sich auf der Turnmatte im Freien braten. Volleyball, Tennis, Sauna, Fußball, Basketball, ja sogar mit Einmotorigen durch die Lüfte fliegen oder einfach am Balkon die Blicke durch die Berggipfel und Wälder gleiten lassen.

Überall Menschen, an die 90 müssten wir gewesen sein, kollektiv am Buffet abgefüllt oder in Zimmern in einem Vielfachen der eigentlichen Zimmergröße zusammengestöpselt – unser Bass durchschneidet die Nacht (und ganz selten einmal auch den Geduldsfaden der Lehrer – doch hätten sie am Liebsten alle mitgefeiert – Vorschrift ist doch leider nur Vorschrift).

Das Lagerfeuer brennt meterhoch in die Baumkronen, wärmt drei Kollegklassen der Graphischen und verbrennt fast mich, einen der Feuerwächter. Drum & Bass über den See und die Weidewiesen, durch die Dunkelheit. Trommeln … Trommeln in der Tiefe;
Wir verheizen fast den ganzen Sperrmüll der Anlage.

Soviel Sport, dass es sich kaum lohnt, zu duschen, außer Abends, wenn sich die Halle verschließt – man weiß nie, wann man wieder herausgefordert wird.

Filme und Comics, Diashows, Maschekvertonungen (kein Wort, ich weiß), geniale Flashprogramme von uns. Eine Kabaretvorstellung zum Totlachen von den Lehrern. Viel Essen, so viel um den gesamten Tagesrhythmus zu bestimmen. Viel Alkohol und Anderes, viel Musik und viele Leute.

Ich bin glücklich und motiviert.

sehtlestspürt selbst (Im vorherigen Post der Link dazu).

Niemand untersteht mich!!

Blawg

Ein Land ohne Semmeln ist nur eine Ansammlung von Menschen!

Ein großartiges Wochenende; morgen folgt Niederöblarn. Zusammengefasst: Eigentlich fast nur durch den Wald gerannt irgendwo im Umkreis von 10 Kilometern von Linz. Da versteht man wieder, warum sich Sport lohnt – wenn man erst halbtot in der Ecke liegt.

Wir fanden eine außergewöhnliche Schaukelkonstruktion (auf einem Walderlebnisweg) – Zwei Tellerschaukeln, die in die selbe Richtung schaukeln konnten (Nicht zusammenstoßen jedoch, dafür waren sie zu weit weg); das Holzgerüst, an dem sie hingen, war circa vier bis fünf Meter hoch. Was die Schaukeln aber besonders gemahct hat war, dass zwischen ihren Ketten, die sie am Gerüst verankerten, ebenfalls eine Kette die beiden Schaukeln verband.

d.h.

Wenn eine Schaukel viel Schwung hat, taucht sie die Andere an.

Dabei haben wir es aber nicht belassen. Wir haben sechs Leute in eine Schaukel gestöpselt, nur einen aber in die Andere – Der Schleudereffekt war gewaltig. Einmal stieß er dann sogar am Holzgerüst an (Das nebenbei bemerkt bedenkliche Verformungen annahm). Wenn man aber am Boden steht und den Schwung der Schaukel abwartet, kann man sich hinten festhalten und sich in die Luft katapultieren lassen – was Sprünge von bis zu vier Metern ermöglicht hat.

Ansonsten einer der schönsten Wälder und die grünsten (Futter)wiesen, die ich je gesehen habe. Warum also drinnenbleben; hört auf Blogs zu lesen und geht mal in den Wald.

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Es gibt fast nichts auf der ganzen Welt, dessen Geschmack auch nur annähernd irgendwie an die Kombination von Honig – Butter – Semmel herankommt. Wenn man normalerweise Dinge auf diese Art mischt, übertüncht einfach der geschmackslastigste (ist doch nicht mal ein Wort) den Geschmack der Anderen und nur noch die Konsistenz spielt mit. Nicht beim Honigbutterbrot.

Jetzt weiß ich wie sich Gott beim Frühstück fühlt.

Lache und die Welt lacht mit dir. Weine und du weinst alleine.

Heute war wieder einer dieser Tage (und das nicht einfach nur so dahergesagt). Ich habe mich gefühlt (eigentlich falsches Wort), als würde man mir einen Sack über den Kopf ziehen. Nicht gut, oder schlecht, sondern als wäre das ganze Leben so dumpf, wie Musik aus dem Nebenzimmer. Nicht einmal das Konzert konnte zu mir durchdringen. Im Nachhinein ist es eines der schlimmsten Gefühle die ich kenne, nämlich gar nichts zu fühlen (deswegen auch im Nachhinein) – und trotzdem weiß ich nicht, woran es liegt. Bis heute wusste ich auch nicht, wie ich da wieder rauskomme (eigentlich denkbar einfach) -

Eine wunderbare Abendnacht mit Mone und Clara, stundenlanges Philosophieren (großartig), Teetrinken und Schokolade spät in der Nacht. Und die richtige Musik ist auch sehr empfehlenswert ^^ (Wenn man bereits am wiederöffnen ist). Zu welchen Schlüssen kamen wir also:

Freiheit - großes Thema. Die Sache ist meiner Meinung nach die: Die meisten Leute glauben,
dass Freiheit sehr stark mit Selbstverwirklichung zu tun hat, d.i. das zu tun, was man will. Vergessen wird dabei oft, dass wir uns das, was wir wollen nicht aussuchen; es ist viel mehr eine Mischung aus Trieben und den daraus entstehenden Motiven d.h. unterbewusst. Um also in diesem Sinne frei zu sein, müsste das bewusste ordnende Denken mit unterbewussten Triebhandlungen konform gehen. Das wiederum bedeutet, man kann sich gar nichts mehr aussuchen, ist also per definitionem nicht mehr frei.
Denkfehler? Ich bin der Meinung es handelt sich durchaus um Freiheit, die meisten Menschen haben diesen Begriff jedoch unzulänglich definiert.

kleiner Auszug aus der Verhaltensforschung: Menschen haben keine Instinkte. Einer der größten Irrglauben, die ich kenne und ich kann es gar nicht oft genug betonen (^^): Menschen haben Triebe. Ein fundamentaler Unterschied, den erst dieser erlaubt uns – zu großem Teil – menschliches Handeln. Instinkte sind Verhaltensprogramme; evolutionäre Anpassungsmechanismen, die immer gleich ablaufen (z.B.: Paarungszeiten, Wanderverhalten etc.) um einen erfolgreichen Fortbestand der Art zu garantieren. Als instinktgesteuertes Wesen hat man keinen Einfluss auf sein Verhalten, kann also nicht reflektieren und muss seinen Instinkten folgen.

Menschen müssen das nicht.

Menschen haben Triebe, die nur verhaltensleitend wirken. Ein Beispiel:

Während Instinkte einem Tier sagen, wo, wie und wann es sich fortpflanzen soll – und das auch immer funktioniert – sagen Triebe einem Menschen nur, dass sie sich fortpflanzen sollen. Wie oder ob sie das überhaupt tun ist Sache des ordnenden Verstandes. Ein Beispiel? Das Zölibat illustriert diesen Punkt genau. Kein Tier kann sich entscheiden, seinem Instinkt nicht zu folgen. Wir Menschen können uns entscheiden, was wir tun. Das ist nicht wertend gemeint, denn genau der Punkt führt auch zu vielen Problemen, aber wir wollen nicht zu weit abschweifen.

Vegetarismus ist auf moralischer Ebene ein Zirkelschluss. (^^) Wer Vegetarier ist, weil er/sie meint, Tiere würden leiden, hat da ein Problem: Tiere fühlen Schmerz, das auf jeden Fall, aber dieser Schmerz löst nur eine Reflexreaktion aus (Fluchtmechanismus) nicht aber Leid, da Leid reflektiertes Erkennen des Schmerzes als solchen und dessen möglichen Auswirkungen ist. Dazu sind Tiere, soweit wir wissen, nicht in der Lage.
Nun interpretiert man also Tiere in die Leidposition (klassischer Antropomorphismus) und aufgrund dessen misst man ihnen moralische Wertigkeit zu. Streng logisch gesehen bezieht sich dieses Leid aber nur auf die Vermenschlichung des Tieres und diese wiederum auf das Leid selbst – Zirkelschluss.


Aber kein Grund zur Aufregung: Wer nicht will, dass Tiere seinetwegen Schmerz fühlen müssen, ist immer noch auf der sicheren Seite. Ein moralisches Argument gegen schmerzlose SChlachtung wird aber schwieriger zu finden sein. Die Moralitätsschwelle kommt hier voll zur Geltung. Da aber unsicher ist, was ich oben behauptete (nämlich, dass Tiere, soweit wir wissen, über kein reflektierendes Verständnis verfügen – mit Ausnahme vielleicht einiger weniger) muss dieser Schluss auch nicht unbedingt gelten – er ist jedoch sehr wahrscheinlich.

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Aber ich wollte ja niemanden den Boden unter den Füßen wegziehen.

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Rein vom wissenschaftlichen Standpunkt aus gesehen, sollten wir alle in PANIK GERATEN!!

Das spartanische Design wurde über Bord geworfen und weicht einem strahlenden Grün (Was eh besser so ist). Ein paar kleine Änderungen hier und da – man will ja nicht wie die Vorlage aussehen (Sei es im echten Leben oder im Blog).

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Nächste Woche geht’s ab nach Niederöblarn, ins Nirgendwo, zur Projektwoche. Die meisten meinen, es wäre ein gigantisches Drogengelage und – wie wir wissen – haben die Meisten immer recht. E i g e n t l i c h geht es ja um die Vorbereitung auf die Diplomarbeit, zusammen mit den Grafiker/innen und Fotograf/innen.

In 300 geht’s auch e i g e n t l i c h um die Geschichte.

Ich werd versuchen heil zurückzukommen.

Bad dog! No Biscuit!


Laune hebt sich rasant. Mein Lieblingswetter (Kühl, sommerlich-strahlendes Grün überall und Wind – Sonne ist zwar auch nicht schlecht, aber sie sollten sich abwechseln) heute, daran könnt’s liegen – die meisten Dinge im Leben kann man wegschlafen; vor Allem Müdigkeit.

Ton- und kameraführend bestritt ich heute den Tag – im Dienste der Aufklärung. Die Leute müssen wissen, dass LARP kein Ikeaprodukt ist! Schließlich interviewten wir doch einen der Unsrigen, der aber, ebenso überzeugt wie die freundlichen Herr- und Damenschaften des Fantasy Flagship Stores in der Börsegasse, des Themas Mann stand.

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Genug mit diesem poetischen Gewäsch.

Ich kenne zu wenig Emokiddieblogs. Ob die auch alle schwarz sind? ^^
Ein grünes Design wär nett, aber dann müsste ich auch die schönen Farbkleckse umarbeiten, und dazu hab ich gerade keine Lust.

Dort wird hingegangen werden – und zwar morgen.

Desweiteren nimmt meine Diplomarbeit konkrete Züge an (und das schon im zweiten – von vier – Semester). Heute wurde mein Storyboard animiert, auf der Projektwoche werden neue Leute angeworben, was bedeuten wird, dass einer gehen muss – jedenfalls nicht ich, hoffe ich mal, wir werden uns außerdem noch eine/n Grafiker/in dazuholen, was mir, als Einzigen bis dato, sehr gelegen kommen würde. Es ist doch viel Arbeit, Konzepte zu zeichnen.

Zuhause ist dort, wo man sein Duschwasser perfekt temperieren kann.


Die Dusche verbrüht mich.
Ja, die selben Probleme wie immer – kommen wieder. Da kann man noch so therapeutisch vorgehen (Und das bin ich, weiß Gott, schon extrem erfolgreich). Nicht einmal Musik vertreibt nagende Minderwertigkeit (Außer „Symphonic Poem“ vom Final Fantasy XII Soundtrack. Aber das ist ja auch keine Lösung – der Sinn der Repeatfunktion erschließt sich mir abseits vom Rollenspiel). Klingt pubertär und irgendwie armselig. Wenigstens bin ich kein Emo-Kiddie
- *ichhabschwarzetotenköpfeaufmeinergrauenjackeabermeineschwarz-
gefärbtenhaareverdeckenmeinensichtbereichsosehrdassichesnicht-
mehrmitbekommeWaswardaebeninderflaschedrin?* -
Man muss es ja nicht gleich übertreiben. In Unsicherheitstraurigkeit lässt man sich am Leichtesten fallen.

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Jetzt stellt sich mir langsam die Frage, wie ich Freunde in meinem Blog erwähne. Die klassische „nur Anfangsbuchstaben“-Masche?

Klänge dann doch irgendwie mehr nach Sex and the City. Ich bin schließlich kein Emo-Kiddie.

Martha! Hol meine Flinte!

Die Graphische hat einige Qualitäten. Abgänger genießen ein hohes Ansehen in der Wirtschaft. Das Ausbildungsangebot ist ziemlich groß, zusätzlich ist sie die älteste Schule ihrer Art weltweit. Aber da hört’s auch schon auf.
Die Graphische funktioniert wie Russland. Sie funktioniert zwar, aber keiner weiß wieso; und solange keiner nachfragt interessiert’s auch keinen. Bei uns wurde wenigstens noch keiner erschossen.
Image ist alles.

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Manchmal, wenn ich träume schleicht sich ein Gefühl ein, das ich leider nur zu selten fühle, wenn ich wach bin. Beschreiben würde ich es als Mischung aus Freiheit und Sehnsucht. Abenteuerlust vielleicht – nicht Indiana Jones, eher Final Fantasy. Im Wachzustand verfliegt Einiges und sich einzureden, man träume weiter, obwohl man weiß, dass man schon längst aufgewacht ist, tröstet auch nur spärlich. Ein Held muss sich nicht unbedingt opfern um Held zu sein. Jedenfalls nicht nur um Held zu sein.

SONST

Hätte ich einen Scanner (einen funktionierenden wohlgemerkt) würde ich mehr zeigen, denn ich habe viel gezeichnet in letzter Zeit, was schon seit Langem nicht der Fall war. DevArt hätte ein Update auch bitter nötig.