Überall wuselt es herum. Es wird gekocht und gefeiert mit Disco Partisani (auch gestern am Donauinselfest großartig und für viele, wie auch mich, der Main-Act) – unsere eigene Folklore so zu sagen.
Die Echte muss es irgendwo noch geben und wir haben beschlossen, dass wir sie suchen werden.
Archiv für Juni 2007
Nostalgie ist auch nicht mehr das, was sie mal war…
Veröffentlicht Juni 21, 2007 Mood , Philosophie 1 KommentarMeine Finger tun vom Trommeln weh.
Es gäbe Schlimmeres, aber genau wie „Malen nach Zahlen“ will ich es mir gar nicht erst ausmalen.
Ohne Hände ist man doch teilwese echt aufgeschmissen – glücklicherweise hänge ich an meinen Gliedmaßen.
Ich bin nach wie vor im Rythmus, aber die Nacht ist ja noch jung.
Bloggen sollte man zu den wirrsten Zeitpunkten, dann bewahrt man sich Autentizität.
Um mich herum schläft alles und ich höre Youtube. Wenn man der letzte ist, der noch wach ist, steht man am frühesten auf. Außer natürlich man lässt sich von der Müdigkeit anstecken.
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Spinozas Ethik, der ganze Substanzengedanke und Dogmatismus begleiten mich im Moment. Mit dem Meisten bin ich zwar nicht einverstanden, aber es ist trotzdem spannend zu lesen – trotz seines geometrischen Erläuterungsstils. Auch wenn man vor schlüssigen Argumentationen steht, muss man stets das logische Fundament ergründen, bei Spinoza ist es ein Zirkelschluss als Gottesbeweis. Als Jünger des Descartschen Rationalismus verwundert das allerdings recht wenig.
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Mein Computer hat wieder einmal – und wie üblich – seinen Geist aufgegeben, aber beim bloggen ist man ja zum Glück nicht an eine Maschine gebunden. Eine Neue werde ich allerdings trotzdem bald brauchen – vorzugsweise MacBook Pro. Ich will einmal in meinem Leben einen PC haben, auf den ich mich verlassen kann.
Es wäre mal eine Abwechslung.
Der Sonnenaufgang mit Jazzanova erinnert mich an eine Zeit, die längst vergangen ist und die ich wiederfinden muss. Für einen Tag war das Leben so, wie ich es noch nie gesehen hatte und langsam bahne ich mir meinen Weg zurück. Es fehlt noch jemand und ich kann die Zermürbung schon spüren, die das mit sich bringen wird. Eigentlich ist es jetzt schon zu viel, aber ich bin ja nicht hier um aufzugeben.
Lieber ziehe ich es durch und zerbreche mich, als mich einzusperren, denn das habe ich lange genug gemacht.
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Melancholie in der Früh hat schon was. Wenn’s mir dabei nicht so gut ginge.
Die Zukunft ist ein alter Hut. Davon haben sie schon vor zehn Jahren gesprochen…
Veröffentlicht Juni 18, 2007 Innovationen , Technologie Hinterlasse einen KommentarIch glaube nicht, dass ich außerhalb einer Stadt leben könnte – wobei es mir nur um die Menschen geht. Mit den Richtigen würde ich auch den Rest meines Lebens durch die Wildnis streifen.
Aber Stadt hat Etwas, von dem man mitgezogen werden wollen kann. Darauf will ich nicht verzichten, aber vielleicht geht ja beides.
Irgendwann muss ich nach Tokyo, nur um zu sehen wie es sein kann.
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Leider wahr. Und es ist uns, oh Wunder, ebenfalls schon passiert.
Und wer Minority Report mochte wird auf das hier gewartet haben.
Gut, vielleicht nicht genau das hier, aber die Richtung stimmt schon mal. Wenn sich das durchsetzt, d.h. finanzierbar wird, dann werden wir Alle bald ein wenig mehr darauf achten müssen, dass uns kein Glas umfällt.
Ja, manchmal muss man warten.
Ihr zum Beispiel bis ich das hier fertig habe (Trotzdem ein Preview):
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Widerstand ist zwecklos (wenn kleiner 1 Ohm)
Veröffentlicht Juni 15, 2007 Uncategorized Hinterlasse einen KommentarVöllig zerschunden schleppe ich mich ans Technische Gewerbe Musem um wie immer festzustellen, dass ich auch liegen hätte bleiben können. Mein Körper hat’s gewusst und hat deswegen gleich mal verschlafen, was ich unfair finde, weil er immer alles ohne mich beschließt. Dabei könnte ich ihn so schön unterstützen – wenn er mir endlich mal was sagen würde.
Vielleicht ist es ja auch ein Bezugsverlust und ich sollte mehr auf das hören, was er mir zu sagen versucht aber er hat verdammt noch mal einen Mund – dann könnte er ihn auch einfach benützen.
Du solltest mehr auf dich hören!
Vielen Dank, hab ich versucht aber meistens bin ich nur gesprächig wenn mein Bewusstsein da ist – andererseits: Wie sollte ich es anders auch mitbekommen?
Ich bin sogar mal so richtig schön in Ohnmacht gefallen. Ein Vanillekipferl hat mich fertiggemacht. Gut, mir gings den ganzen Tag schon eher zweifelhaft aber der ganze Kekszucker hat mich dann doch umgehauen.
Leider bekommt man davon nichts mit und entgleitet der verschwommenen Schwärze erst wieder, wenn man am Boden liegt. Hätte ich das gewusst, hätte ich auch einfach schlafen gehen können.
Das wunderlichste Detail: nach der Ohnmacht ging es mir ausgezeichnet. Ich war im Krankenhaus, wo man mir mitteilte, ich würde eine Krankheit ausbrüten. Hab ich allerdings nicht. Wunderheilung durch Vanillekipferl. Ein Weihnachtswunder.
Der Rasen war noch feucht vom Regen. Grasengel sind das unnachhaltigste Freizeitvergnügen, dass der Mensch je erfunden hat – abgesehen von David Hasselhoff.
(Heute kein Geschichtenstück, ich bin zu schlapp)
Alles über drei Minuten ist kein Rush mehr!
Veröffentlicht Juni 13, 2007 Uncategorized Hinterlasse einen KommentarEr konnte sich des Gefühls der Präsenz einer gewissen Ironie nicht erwehren. Für einen Moment hörte er genau hin, nur um zu sehen, ob irgendjemand tatsächlich lachte. Schließlich beschloss er, dass niemand der Anwesenden Sinn für Humor hatte und wandte sich wieder der Schrotflinte zu, die, wie er befürchtet hatte, noch immer auf seine Brust wies.
Für einen Moment sprach niemand etwas. Dann unterbrach mehrere Momente ein Schuss die Stille. Als die ersten Blicke sich zu orientieren versuchten war die erste Frage, die im Raum stand, wer überhaupt noch im Raum stand.
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(Nein, die ganzen Sachen sind nicht aus meinem Buch)
Ein Multitaskingtag geht zu Ende – sehr gemütlich nebenbei – mit seltsamen Gesprächen (für alle Nichteingeweihten: Synonym für DSA) und anderen Geschichten.
Ich hoffe die kleinen Auszüge aus dem Nichts unterhalten euch ein wenig, bis ich mehr zu erzählen habe…
Meine Meinung steht fest, verwirren sie mich nicht mit Tatsachen!
Veröffentlicht Juni 11, 2007 Projekte 3 KommentareIch würde ja die fertige Diashow auf Youtube posten, aber sie ist zu groß …
Dann bearbeite es doch einfach in Premiere.
Naja, dafür ist meine Festplatte zu voll und da ich keine externe zum Auslagern habe, bri…
Du hast einen iPod.
Ja, beladen mit RAWs und Musik. Da bring ich nichts mehr drauf.
Dann lösch die RAWs, die brauchst du eh nicht mehr. Und die machen fast 500mb aus.
…
Also so viel Arbeit wär das auch wieder nicht.
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Na gut, ich geh schon.
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Nach einem Tag Reason-Spielerei haben wir einen Track gemixt, der aber noch ein wenig Feinschliff benötigt.
Ansonsten wird gerade alles erledigt, was noch zu erledigen ist.
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Es war eine lausige Nacht in einer lausigen Stadt. Mal abgesehen davon war das Essen nicht schlecht. Ich hatte es eine ganze Weile nur angestarrt und auskühlen lassen. Irgendwann beschloss ich dann, es einfach essen, obwohl auch der Gedanke, es dem nächsten Menschen der mich ansprechen würde, ins Gesicht zu schleudern, eine ganze Weile erstaunlich schlüssig erschien. Ich sah mich um und entschied, dass, wer auch immer mich tatsächlich ansprechen würde, Ignoranz zu spüren bekommen müsste. Das schien mir fair – vor Allem in Anbetracht der Alternativen die ihm offen stehen würden. Von denen hätte er zwar nichts gewusst, aber ich nahm einfach an, dass es mir auch herzlich egal sein könnte.
Natürlich sprach mich niemand an. Die Kellnerin hatte ich in meine Pläne nicht einbezogen, es war schließlich ihr Job Leute anzusprechen. Das stellte sie für mich auf eine Ebene der Neutralität und ein wenig enttäuscht verließ ich das Lokal wieder nachdem ich den leeren Teller gegen eine Fensterscheibe geworfen hatte. Mir war egal, was dabei zu Bruch gehen würde, Hauptsache irgendwas.



