Im Moment treibe ich mich viel auf dem GS-Blog herum but you knoooooow….
Am vierten beginnt der Zivildienst und darauf feiere ich hin, wie es sich gehört am Land. Da muss man schon vorsichtiger sein. Ginger snaps immerhin.
Wacom war immer eine Marke der man vertrauen konnte, aber das neue Intuos3 ist defekt. Von Anfang an. Und ich habe es erst zwei Wochen. Gut, jetzt könnte man fragen, warum ich es nach zwei Wochen immer noch habe. Um auszutesten, ob es nicht bloß der Stift ist, der nicht reagiert, musste ich es bei einem anderen Intuos3 testen. In Wien gibt es nicht viele Leute mit einem Grafiktablett, wenn ich es einmal so ausdrücken darf.
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Vielleicht liegt die Handlungsfreiheit beim Menschen doch vor. Lustig, ich war immer mehr dem Determinismus zugeneigt, aus „gesundem“ Menschenverstand, wie ich behaupten möchte, aber vor Kurzem habe ich mir darüber Gedanken gemacht,w arum ich mir Gedanken mache – und zwar in grammatikalisch korrekt ausformulierten Sätzen. Ja, schon seltsam, nicht? Immerhin denken wir den Sinn unserer Gedanken ja im Hintergrund mit: Meistens wissen wir schon vor dem Zu-Ende-Denken eines Satzes, was dessen Aussage ist, bzw. ahnen es. Die Sprache ist, wie das Gehör, der Geschmack und die restlichen Sinne, ein Anwendungsfall der reinen Gedanken, wie es scheint. Immerhin müssen wir ja nicht alles in Worte fassen.
Wir tun es aber trotzdem. Dafür muss es einen Grund geben und wir können, auch wenn wir den nicht kennen, schon mal sagen, dass die Notwendigkeit besteht, so zu denken, zumindest zeitweise.
Wieso?
Ich bin der Meinung, dass der Grund dafür ist, dass wir die reinen Motivation* (Die Ahnungen des Sinnes einer Aussage, eines Gefühls etc.) erst interpretieren müssen – und zwar entweder mit der Sprache (In unseren Köpfen) oder mit einem der Sinne (Man kann Erinnerungen schließlich manchmal „hören“ oder „schmecken“).
Das alleine ist aber noch keine Notwendigkeit, sondern nur der Mechanismus – es erklärt nur wie wir es tun, aber nicht warum. Ich vermute es könnte daher rühren, dass unsere Gedanken so ungenau sind, dass unser Verstand unsere Sinne oder unser Sprachverständnis benötigt, um sie klar zu definieren und vielleicht liegt darin die vielgesuchte Handlungsfreiheit des Menschen.
Jedenfalls wäre es ziemlich awesome.
Es ist schon seltsam, früher hätte ich so nie gedacht.
//schmoek
*Die reine Motivation, von der ich spreche, könnt ihr übrigens ziemlich leicht selbst „erfahren“: Versucht euch im Kopf einen Satz zu denken und hört dann mitten drin auf, ihn zu formulieren. Immer noch werdet ihr den Sinn des Satzes „fühlen“ können, auch wenn er nicht so wirklich greifbar ist. Möglicherweise denken Tiere auf diese Art?
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