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Installationszeiten sind eine seltsame Sache auf Konsolen. Man war nicht etwa Plug&Play gewöhnt – es geht um die Unberührbarkeit der Konsolen (genauer: der Rechenleistung derselben), etwas, dass der Konsolenspieler der neunziger bis auf das Blut vor jedem PC-Benutzer verteidigt hätte.
Veilleicht wegen dem Spielgefühl. Vielleicht wegen der Benutzerfreundlichkeit (Rechner werden nicht gebaut um zu spielen) oder der Spielgemeinschaft (von aufwändigen, teuren LAN-Parties abgesehen). Aber wahrscheinlich weil eine Konsole diese Vorteile bis heute immer bieten konnte – garantiert.
Die Unberührbarkeit ist nicht die Sicherheit, dass ein Konsolenspiel nicht abstürzt. Es ist das Aushängeschild eines Wirtschaftszweiges. Des Kultursymbols einer ganzen Generation.
Vereinheitlichung, Standardisierung (Auch wenn sie proprietär sein kann) ist nicht zwangsläufig eine schlechte Sache – Genausowenig wie Unreal Tournament Schuld am Tod der Konsolenkultur ist.
Aber ignorieren kann man es nicht und darauf macht das Spiel aufmerksam.
Wenn der gesellschaftliche Aspekt der Konsole, nebeneinander, an mehreren Controllern, verloren geht werden Probleme wie die Verwahrlosung der Spieler (so echt oder aufgeblasen die Bedeutung dieses auch sein mag) neu diskutiert werden – Chancen wie virtuelle Welten neu aufgegriffen werden müssen.
Von Splitscreen sprechen manche als Relikt der Vergangenheit.
Die Diskussion jedenfalls ist nachvollziehbar.