Der letzte Tag am TGM hat sich angefühlt wie alle anderen aber er ist das Ende eines – sagen wir mal – Zeitraumes. Zum Beispiel hätte dieser Post schon gestern hier landen sollen, doch das TGM-Netz machte mir einen stieseligen Strich durch die Rechnung. Die Dinge kommen zusammen, meine Diplomprojektsarbeiten sind nahezu beendet und ich habe zum ersten Mal seit vielen Monaten wieder echte Freizeit.
Freundschaften sind wertvoll und nicht selbstverständlich, was irgendwie eh klar war nur mir nicht – scheints. Ein Preis musste gezahlt werden.
Archiv der Kategorie 'Mood'
Bhoa, es dauert so lange bis der Schweiß trocknet…
Veröffentlicht Juni 4, 2008 Graphische , Mood 3 Kommentare
Ich war nur mal eben Zigaretten holen.
So, unsere WG nimmt Gestalt an. Die Gestalt eines wütenden, tapetenlosen Raubtieres. Mit sechs Armen. Und fünf Macheten. Und einer Machete mit Granaten als Klinge.
…
Geometry Wars RE für den Wii ist awesome („Oh mein Gott wir gehen so ab, böse. Ich mein so gut war ich nicht vorher“) und es läuft – zu Recht – im Hintergrund; wo es übrigens am Besten ist – rein dekorationstechnisch.
„Diese kleinen blauen Dinger, oida?!“
Alle ziehen um gerade :: Belgien, Gumpendorferstraße, Leyserstraße.
Awesomstens.
Don’t worry, I’ve got an idea. An idea so smart my head would explode if I even began to know what I was talking about!
Veröffentlicht Dezember 7, 2007 Mood 1 KommentarJa, diesmal kein Titellink – zu lange.
Ein wunderlicher Winter, da alles anders läuft als bisher.
Besser.
Weiter.
…
Ich war die Hälfte der Woche in den Tauern wandern, auf 2300m Höhe durch die Einsamkeit des Gebirges, vorbei höchstens an Kühen und Pferden. Mehr davon wenn ich Fotos habe, was nicht mehr allzu lang dauern kann.
Im Moment jedenfalls fühle ich mich – um den Kontrast zu wahren – furchtbar.
Wenn ich Musik brauche, nur um Hintergrund zu haben, hau’ ich mir die zweite Dehli 9 von Tosca um die Ohren. Unglaublich fehlgeleitetes Musikverständnis oder Ambient. Vielleicht etwas dazwischen.
Wer diesen Blog verfolgt, muss denken ich wäre andauernd depressiv, unausgeglichen und der Traumpatient aller Psychiater, die endlich einmal eine e c h t e Herausforderung wollen; wer mich kennt, wird höchstwahrscheinlich das Gegenteil behaupten – vielleicht vermerke ich tatsächlich mehr die schlechten Dinge; wenn, dann möchte ich mich dafür entschuldigen, dass ihr euch das antun müsst.
Geht und kocht euch einen warmen Tee, wie ihr in in eurer Kindheit immer von eurer Mutter bekommen habt – vielleicht mit Milch und Honig – kauft euch die Schokolade, von der ihr immer gedacht habt, es wäre Wahnsinn, so viel Geld für etwas zu bezahlen, das sofort weg ist, nachdem man es gekauft hat oder lest die halbgelesenen Bücher in euren Regalen.
Das könnt ihr allerdings auch alles nachher machen.
War nur ein Vorschlag.
Eigentlich, meint Conni, sollte das doch alles spannend sein, aber ich bin da anderer Meinung. „Meinung“ ist vielleicht das falsche Wort. Wenigstens kann ich diesmal restlos erklären, was woran genau schuld war und wir verstehen uns. Das gehört dazu, meint Conni, und dagegen lässt sich ja wohl wirklich nichts mehr sagen. Kaum ein Satz, der unangreifbarer wäre. Er ruht auf einem einsamen Podest, unantastbar von Rhetorik und ziemlich abgegriffen. Alles gehört irgendwo dazu. Keine Sorgen, und sie hat recht, solle ich mir machen, aber ich kann mich des Gefühls nicht erwehren etwas wäre umgefallen und könne alleine nicht mehr aufstehen, obwohl ich weiß, dass es das wieder wird. Das Kuriose, das eigentlich Seltsame ist die Grundlosigkeit, mit der sich Alles einstellt. Natürlich ist es das nicht, aber sich mit etwas zu beschäftigen braucht Zeit und Willen und sollte besser nicht unterbrochen werden. Ich habe geahnt, dass ich mich sofort zerlegen hätte müssen. Am Nachmittag schwammen Fische und wir; Zweitere wohl hungriger – vielleicht aber nur aus Konditionierung. Später kommt etwas zurück, wirft sich wie ein hungriges Virus auf einen angegriffenen Körper und wirft mich zurück in die Zeit, wo solche Dinge wirklich noch grundlos waren, weil ich nicht verstand. Vielleicht war die Unsicherheit vom Morgen der Nährboden. Beides zusammen war doch zu viel um einfach nur einzustecken aber auch damit werden wir fertig. Jetzt sind wir wieder ich und ich schwanke noch ein wenig. Zeichnen hilft, aber ich bin nicht motiviert. Schlafen ist auch immer ein recht netter Plan und den werde ich wohl ausprobieren.
Wer diesen Blog verfolgt, muss denken ich wäre verletzlich und schwach.
Ihr solltet mich kennenlernen.
Im Hintergrund läuft Super Mario Musik, ich sitze vor meinem jungfräulichen MacBook Pro. Das die Dinge einfach einfach laufen können, daran muss ich mich erst gewöhnen. Viele andere Dinge laufen, alles bewegt sich gerade und ich stehe relativ still. Im Moment warte ich und ich weiß noch nicht, ob es sich lohnt.
Aber wo kämen wir denn da hin…
Nostalgie ist auch nicht mehr das, was sie mal war…
Veröffentlicht Juni 21, 2007 Mood , Philosophie 1 KommentarMeine Finger tun vom Trommeln weh.
Es gäbe Schlimmeres, aber genau wie „Malen nach Zahlen“ will ich es mir gar nicht erst ausmalen.
Ohne Hände ist man doch teilwese echt aufgeschmissen – glücklicherweise hänge ich an meinen Gliedmaßen.
Ich bin nach wie vor im Rythmus, aber die Nacht ist ja noch jung.
Bloggen sollte man zu den wirrsten Zeitpunkten, dann bewahrt man sich Autentizität.
Um mich herum schläft alles und ich höre Youtube. Wenn man der letzte ist, der noch wach ist, steht man am frühesten auf. Außer natürlich man lässt sich von der Müdigkeit anstecken.
-
Spinozas Ethik, der ganze Substanzengedanke und Dogmatismus begleiten mich im Moment. Mit dem Meisten bin ich zwar nicht einverstanden, aber es ist trotzdem spannend zu lesen – trotz seines geometrischen Erläuterungsstils. Auch wenn man vor schlüssigen Argumentationen steht, muss man stets das logische Fundament ergründen, bei Spinoza ist es ein Zirkelschluss als Gottesbeweis. Als Jünger des Descartschen Rationalismus verwundert das allerdings recht wenig.
-
Mein Computer hat wieder einmal – und wie üblich – seinen Geist aufgegeben, aber beim bloggen ist man ja zum Glück nicht an eine Maschine gebunden. Eine Neue werde ich allerdings trotzdem bald brauchen – vorzugsweise MacBook Pro. Ich will einmal in meinem Leben einen PC haben, auf den ich mich verlassen kann.
Es wäre mal eine Abwechslung.
Der Sonnenaufgang mit Jazzanova erinnert mich an eine Zeit, die längst vergangen ist und die ich wiederfinden muss. Für einen Tag war das Leben so, wie ich es noch nie gesehen hatte und langsam bahne ich mir meinen Weg zurück. Es fehlt noch jemand und ich kann die Zermürbung schon spüren, die das mit sich bringen wird. Eigentlich ist es jetzt schon zu viel, aber ich bin ja nicht hier um aufzugeben.
Lieber ziehe ich es durch und zerbreche mich, als mich einzusperren, denn das habe ich lange genug gemacht.
-
Melancholie in der Früh hat schon was. Wenn’s mir dabei nicht so gut ginge.
Ach ja Venedig. Ich bin ziellos durch die Stadt gewandert und habe gezeichnet, allerdings keinen keinen Scanner parat, also werdet ihr es euch wohl vorstellen müssen.
Hilflosigkeit ist die schlimmste -losigkeit, vor Allem wenn man keine Ahnung hat, was eigentlich los ist.
-
Die japanische Gitarrensimulation für den Nintendo DS wird vielleicht auch bei uns released werden, aber dazu bräuchte ich Meinungen von Jemanden, der ein Instrument spielen kann.
Dämdämdämdämdäämdäämdädädäääääm!
Veröffentlicht Mai 17, 2007 Graphische , Mood Hinterlasse einen KommentarFertig!
Mein Teil zur Diplomarbeit von der 5ten ist getan, alle Hintergründe sind gemalt. Ich war bei den letzten sogar richtig motiviert (Nicht, dass ich es davor nicht gewesen bin. Aber es ist schon ein Erfolgserlebnis, wenn man alles erledigt hat).
Ihr könnt euch die fertigen Hintergründe auf meinem DeviantArt Account ansehen! (Ich bin für jedes Comment dankbar ^^)
Ihr solltet RnB hören. Aber guten, nicht diesen Kommerzblödsinn. D’Angelo zum Beispiel, das funktioniert bei mir immer. Endlich ein bisschen so etwas wie Urlaub (Obwohl morgen Schule ist)!
Bleiben sie da besser nicht stehen, sonst schlägt sie das Pferd!
Veröffentlicht Mai 15, 2007 Graphische , Mood 1 KommentarWas für ein produktiver Tag. Hauptsächlich, weil ich nicht in der Schule war (*HöHö* Seitenhieb)
Ich habe drei Hintergründe für den Comic gemalt und wir kommen langsam in die Endphase – ist auch gut so, denn wir haben nur noch bis Freitag Zeit.
Ich habe mich außerdem der Aufgabe angenommen bei MegaTokyo up to date zu sein – und das war ganz schön anstrengend. Aber die zwei- bis dreihundert Strips hat man schnell durch.
Für den Managmenttest morgen sollte ich auch den ganzen Stoff parat haben, also lauft eh alles ziemlich gut gerade – aber ihr kommt ja nicht her um zu erfahren, dass „eh alles gut ist“.
So weit kommts noch.
Ähm, ich überleg mir was Skandalöses …
Unglücklich verliebt sein hat etwas erfrischendes. Ich war tatsächlich noch so motiviert ein digitales Bild zu malen (das aufwendigste bisher; auf die Barhocker bin ich recht stolz muss ich sagen) also schätze ich mal, dass es der Pathos ist, der die Menschheit bis jetzt vorangetrieben hat. Soviel zur Progressivität.

Es ist wie ein verregneter Tag in Paris – sieht beeindruckend aus, aber wenn man hinausgeht wird man trotzdem nass. Kings of Convenience kann ich allen Leidensgenossen ebenfalls nur empfehlen aber ich will keine Ratschläge geben, sonst werde ich noch zu einem „Ich hab’s euch doch gesagt“-Phänomen.
Naked Lunch am Nachmittag, Pendulum in der Nacht – so verteilte sich die Beschallung gestern und ich hoffe, dass ich bald wieder unbeeinträchtigt hören kann, aber die Chancen stehen gut wie es scheint.
-
